PostHeaderIcon Mit dem VW-Kastenwagen “Crafter” auf die Baustelle

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Wenn VW und DaimlerChrysler ihre Rivalitäten bei Seite legen und in Kooparationsarbeit umwandeln, dann gilt es in Kennerkreisen aufzuhorchen. Volkswagens Pendant zu DaimlerChryslers Sprinter heisst Crafter und lässt das Herz einer jeden Spedition höher schlagen. 

Das Vorgängermodell VW LT wird nun abgelöst und bekommt einen Namen, der in jedem Falle zur wirtschaftlichen Leistungskraft des Kastenwagens passt. Der Crafter (von “crafting” engl. für “von Hand fertigen) ist ein Nutzfahrzeug, dessen Einsatzmöglichkeiten vielseitig sind.

Dazu trägt nicht zuletzt ein ausgeklügeltes Baukastensystem bei, welches es möglich macht dutzende an den jeweiligen Einsatzort angepasste Modelle zusammenzustellen. Grundmodelle sind der Crafter 30, 35 und 50. Darüber hinaus gibt es mehrere Modelle mit Überlänge, oder mit höheren Dachvarianten. 

Es wird spezielle Craftermodelle geben, die gezielt auf Einsatzkräfte ausgerichtet sind. So sind Abschleppwagen, aber auch moderne Polizeiwagen in Planung, die neben schusssicherer Panzerung auch mit einer Spezialbox für Maschinenpistolen ausgestattet werden. 

Doch wie der Name schon sagt, wichtigste Käufergruppe des VW Crafters bleiben die Industriebetriebe. Egal ob Großunternehmen, oder Mittelstandsbetrieb, der Crafter eignet sich durch seine Leistungsfähigkeit und Flexibilität hervorragend um angestaubte Fahrzeugflotten aufzufrischen und in eine neue Ära zu überführen. 

Den eindeutigen Vorteil gegenüber alten Modellen stellt im Industriebereich der vergrößerte Ladungsraum dar. Der Crafter wurde mit über 25 Prozent mehr Laderaumvolumen ausgestattet. 

Schon lage gilt die Sparte der Nutzfahrzeuge im VW-Konzern als eine der zentralen Säulen des Unternehmens. Entsprechend intensiv wird auch die technologische Entwicklung dieses Bereich fortgeführt. Die Crafter-Modellreihe von VW ist hierfür ein typisches Beispiel.

 

Gastautor Manuel Kowalski

 

 

PostHeaderIcon Möbel selbst bauen – Tipps und Tricks

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Individualität ist der Trend des 21. Jahrhunderts – auch, was Möbel angeht. Sind sie es auch müde, überall dieselben IKEA-Modelle zu sehen? Ist ihnen ihre Wohnung zu unpersönlich? Dann müssen sie nicht unbedingt in einen teuren Möbel-Handel oder zum Antiquitäten-Händler gehen und Unmengen an Geld ausgeben: Denn mit ein bisschen Muße und handwerklichem Geschick können sie ihre eigenen Möbel ganz einfach selber bauen. Hier ein paar allgemeine Tipps und Hinweise.

Als Ausgangsmaterial eignet sich für Anfänger am ehesten Holz, da es sich am leichtesten zuschneiden, montieren und weiter verarbeiten lässt. Optimal ist es ebenfalls, zunächst mit einem einfachen und kleinen Objekt wie einem Mini-Schränkchen oder einem Schuhregal zu beginnen. An Handwerkszeug sind Stichsäge, Akku-Schrauber, Bohrmaschine, Hammer, Schrauben, Nägel, Holzdübel, Leim und Schleifpapier von Nöten – und das sollte sich eigentlich in beinah jedem Haushalt finden lassen. Keine Sorge also, zum eigenen Möbel-Bau braucht es keine komplette Werkstatt!

Zahlreiche Anleitungen für verschiedene Modelle finden sich im Internet oder entsprechenden Fachzeitschriften. Oder sie erinnern sich an ihre Geometrie-Stunden zurück und versuchen sich selbst an einem Bauplan. Wer selber nicht sägen will, kann sich gegen geringen Aufpreis auch im Baumarkt das Holz millimetergenau zuschneiden lassen. Die Kanten können dann auch direkt mit einer so genannten Kantenumleimung verschönert werden. Im Baumarkt lassen sich ungewöhnlichere Werkzeuge auch kostengünstig ausleihen, etwa Kreissäge oder Schleifgeräte.

Wenn sie also bald wieder Besuch bekommen und dieser sich darüber wundert, wo denn dieser wunderschöne und so individuelle Schuhschrank herkommt, dann werden sie mit stolzer Brust und frohen Mutes verkünden: “Den habe ich selbst gebaut!” Sie glauben gar nicht, wie gut sich das anfühlt!

PostHeaderIcon Der Beton-Tresor

© arquiplay77 - Fotolia.com

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Ein jeder kennt aus seiner Kindheit bestimmt noch Dagobert Duck: Der geizige Milliardär lebt in einem abgeschotteten Geldspeicher, in den er niemand hereinlässt, außer, er hat wirklich gute Gründe, etwa einen Plan, wie Herr Duck noch reicher werden könnte. Aber wer hätte gedacht, dass es das auch im echten Leben gibt? In einer kleinen Ortschaft bei Warschau in Polen lebt ein Unbekannter seit Jahren in einen großen, grauen Kobus aus Beton, der verblüffend an Dagobert Ducks Geldspeicher erinnert. Es gibt keinerlei Fenster, keine Verzierungen: Lediglich ein Betonwürfel. Was für ein Geheimnis steckt hinter den dicklen Mauern?

Klingeldschilder sucht man vergebens. Hat man den Vorhof des Gebäudes betreten, ist man zunächst gefangen: Man kann weder zurück, das verhindern die hohen Mauern um den Betonklotz. Aber auch nicht vor, denn dort ist die geschlossene Beton-Faßade. Erst wenn der Besucher in dieser Sicherheitszone ist, öffnet sich mit etwas Glück eine verborgene Tür in der grauen Faßade. Nicht nur dazu lassen sich die Flanken des Betonwürfels verschieben, so lassen sich auch ganz schnell Fenster zaubern und Sonnenlicht in den schwarzen Koloss leiten.

Architekt Robert Konieczny musste bei dem Auftrag einige Besonderheiten beachten: Etwa gibt es eine Zugbrücke an der Ostseite des Hauses, die vom Obergeschoss zu einem Pavillon im Garten führt, wo der eigene Swimmingpool untergebracht ist. Natürlich ist es quasi unmöglich, große Elemente aus Beton zu verschieben: Daher wurden neben Beton auch leichte Stahl-Konstruktionen verwendet, die dann mit grau gefärbten Sperrholzplatten verkeidet wurden. So bekommt man den Eindruck, wirlklich nur Beton vor sich zu haben.

Doch wer wirklich hier lebt und warum man sich in so einen Hochsicherheitstrakt Zuhause fühlt, werden wir wohl niemals klären. Wilde Geschichten und Gerüchte gibt es natürlich Zuhauf, etwa, dass hier eine ehemalige Größe des Militärs oder der NASA leben soll. Die Beantwortung dieser Frage ist also ganz unserer Fantasie überlassen.

PostHeaderIcon 8 House

Das beste Wohngebäude der Welt wurde Anfang November auf dem Festival der Weltarchitektur in der spanischen Metropole Barcelona ausgezeichnet: Was für ein Gebäude könnte das wohl sein? Das es sich dabei um eine Acht handelt, sollte erst einmal Stirnrunzeln oder gar Kopfschütteln verursachen. Sehen wir uns das einmal genauer an.

Die Rede ist vom “8 House”, das seit gut einem Jahr in Kopenhagen steht. Am südlichen Rand der dänischen Hauptstadt ist ein riesiger Wohnkomplex entstanden, entworfen vom Architekturbüro Bjarke Ingels Group, kurz BIG. 92 Millionen Euro hat der gigantische Bau verschlungen: Auf rund 60.000 Quadratmetern gibt es über 450 Wohnungen und viele Geschäfte, Restaurants und sogar einen eigenen Kindergarten. Der Bau an sich könnte wegen seinen Dimensionen bereits als eigener Stadtbezirk bezeichnet werden. Auch zwei Parkanlagen gehören mit zum Gebäudekomplex.

Nun denken die meisten wahrscheinlich an einen klobigen, hässlichen Plattenbau oder eine Mietskaserne im Stil der in den 60iger Jahren so populären Zweckbauten und können noch weniger verstehen, was so ein Gebäude zum besten der Welt macht. Doch das “8 House” ist alles andere als zweckmäßig oder Container-Wohnen: Total dynamisch, beinahe schon kindlich verspielt kommen die terassenförmig abgestuften Ebenen des “8 House” daher. Neben der attraktiven Optik erfüllt diese Abstufung einen weiteren Zweck: Alle Wohneinheiten bekommen so gleichermaßen viel Sonnenlicht.

Auch die Form des Bauwerks, eine gigantische Acht, beweist, dass es BIG nicht darum ging, möglichst viele Menschen neben-, über- und untereinander wohnen zu lassen, sondern ein modernes, lebenswertes, urbanes und anregendes Umfeld zu schaffen. Das hat auch die Juroren des Weltarchitektur-Festivals überzeugt. Noch dazu integriert sich der Komplex durch die Parkanlagen, die üppige Bepflanzung der Terassen und den vielen Freiraum perfekt in die ländliche Umgebung.

PostHeaderIcon Der bayrische Architekturpreis Artouro

In Bayern wird dieses Jahr das erste Mal der “Artouro” verliehen. Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung die vom Wirtschaftsminister Münchens ins Leben gerufen werden wurde. Die Verleihung soll nun beim ersten Mal in der Allianz-Arena stattfinden. Insgesamt gab es über 100 Bewerbungen. Von diesen wählte eine Fachjury 20 Stück aus und nominierte sie somit zur Endausscheidung. Bei dieser Auszeichnung handelt es sich um keinen gewöhnlichen Architektenpreis. Viel mehr geht es darum Bauwerke auszuzeichnen, welche architektonisch eine besondere Herausforderung zeigen und zudem auch ein zusätzlicher Tourismusmagnet sind. Solche Bauwerke passen natürlich perfekt für eine moderne Wohnkultur, ob im Grünen oder direkt im urbanen Raum. 

Bei den 20 Nominierten sind auch 2 aus Niederbayern dabei. So wurde zum einen der 1,3 Kilometer lange Baumwipfelpfad mit dem 44 Meter hohen imposanten Baumturm im Nationalpark “Bayerischer Wald” und zum anderen die Baum-, Wasser- und Erdhäuser des Hotels Hofgut Hafnerleiten in Bad Birnbach nominiert. Die jeweils ausgezeichneten Architekten zeigten sich natürlich sehr begeistert. Vor allem fühlten sie sich jedoch geehrt, da sie schon mit der Nominierung nicht gerechnet hatten und dies als große Ehre empfanden.

Alle Beteiligten unterstützen diese Nominierung vollkommen, da sie es definitiv verdient hätten. So hätte gerade der riesige Baumturm die Besucherzahlen des Nationalparks im letzten Jahr um nachweislich 30% erhöht. Auf der anderen Seite ist es natürlich ein riesiger Gewinn für Niederbayern, da dies im touristischen Ansehen enorm steigt und so unabhängig vom Ausgang der Wahl höhere Besuchszahlen haben wird. Dies dürfte desweiteren auch ein Anreiz für die Architekten sein sich weiterhin in mutige und atemberaubende Projekte zu stürzen.

Gastautor Timon Schleif

PostHeaderIcon Beliebte Stoffmuster

© montebelli - Fotolia.com

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Nicht nur bei der Wahl unserer Kleidung spielen Stoffe eine sehr wichtige Rolle. Auch wenn es um die Einrichtung der eigenen Wohnräume sind Stoffe von Bedeutung. Je nach dem, wie man seine Wohnung gestalten möchte, greift man auf unterschiedliche Stoffe und Muster zurück. Seit eh und jeh sind zwei klassische Stoffmuster sehr beleibt und werden immer wieder gerne verwendet. 

Eines davon ist das Muster Toile de Jouy, von vielen das Stoffmuster für Geschichten genannt. Dieser Stoff entstand im Jahr 1770 als der Bayer Christophe-Philippe Oberkampf im kleinen Ort Jouy unweit von Versailles erstmals kupferstichartige Szenen wie Chinoiserien, Pompeji-Motive oder Schäferidylle auf Baumwolle druckte. Diese Toiles de Jouy wurden in Adelskreisen bald sehr beliebt. 1783 wurde die Firma durch Louis XVI. zur  „Manufacture Royale“ ernannt. 

Toiles de Jouy gelten als die französischsten aller Stoffmuster. Da die weiße Baumwolle ihnen einen wäscheartigen Charakter mit Boudoir-Flair verleiht, sind sie ideal fürs Schlafzimmer. Doch bei diesem Stoffmuster gilt immer: weniger ist mehr: Man sollte in einem Raum nur ein bis zwei Stoffmuster verwenden, eventuell mit Unis, Streifen oder Karos auflockern und dabei unbedingt in einer Farbfamilie bleiben. Das Stoffmuster eignet sich außerdem  als Wandbespannung oder „Bild“ auf Keilrahmen. Das Stoffmuster wird immer dann gerne genommen, wenn man seine Räume im Landhausstil gestalten möchte.

Ein weiteres beliebtes Stoffmuster trägt den schönen Namen Paisley. Für viele sieht Paisley wie ein Stoffmuster aus 1001 Nacht. Als britische Soldaten Ende des 18. Jahrhunderts kostbare Kaschmirschals mit dem Tropfenmotiv als Souvenirs aus Indien mitbrachten, wurden sie sofort zu heißbegehrten Modeartikel. Selbst Queen Victoria trug sie gerne. Namensgeber wurde dann die kleine schottische Stadt Paisley, wo man die Schals bald nachwebte. 

Das Stoffmuster Paisley eignet sich besonders gut für Vorhänge, Kissen, Polsterbezüge oder Bettüberwürfe. Mit Paisley lässt sich ins Interieur immer ein Flair von 1001 Nacht zaubern. Daher passt das Stoffmuster sehr gut, wenn man seine Wohnräume exotisch gestalten möchte. Dabei lassen sich sogar verschiedene Paisleymuster mixen. Man muss nur bei einer Farbgebung und einer Machart bleiben – beispielsweise sollen alle aus Seide und Wolle gewebt oder alle auf Baumwolle gedruckt sein. Wenn man die Stoffmuster mit Uni-Tönen kombiniert, lässt das die Räume ruhiger wirken. Eine Kombination von Paisley und Weiß dagegen wirkt immer erfrischend.

PostHeaderIcon Zimmerpflanzen im Winter richtig pflegen

© Haas - Fotolia.com

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Es wird so langsam kälter, die Tage kürzer und auch sonst grüßt in der kalten Jahreszeit eher das Murmeltier. Der Winter zieht ein und draußen verlieren die Bäume ihre Blätter, der Laub auf den Straßen und Wegen wird vom wechselhaften – oder eher konstant feuchtem – Novemberwetter in Matsch umgewandelt. Nichtsdestotrotz sollte man bei dem Naturschauspiel draußen nicht vergessern, sein eigenes Grün zu pflegen – wörtlich gemeint. Eine matschige Pampe wird man wohl nicht erwarten müssen, dafür allerdings ein vertrocknetes Zimmerpflänzchen.

Bei der Pflege der Zimmerpflanzen ist zu beachten, dass Pflanzen genügend Licht bekommen. Das hat den Grund, dass Pflanzen ihren größten Anteil an Energie über die Photosynthese beziehen. Die Photosynthese ist ein Vorgang von Pflanzen, bei den diese das Licht – meist von der Sonne – nutzen und dieses Licht in den Chloroplasten, den Pflanzenzellen, in Energie umwandeln. Deswegen im Winter die geliebten Zimmerpflanzen dem Licht zuwenden.

Besonders aus diesem Grund muss beachtet werden, dass der Vorgang der Photosynthese nicht durch eine dicke Staubschicht behindert wird und damit nur wenig Licht auf die Pflanze scheint. Und auch generell beim Gießen sollte man – und das nicht nur im Winter – eher abgestandenes Wasser verwenden, was einige Tage stehen gelassen wurde. Das Wasser sollte Zimmertemperatur haben.

Das Problem welches im Folgenden beschrieben wird, ergibt sich häufig daraus, dass die Pflanze “kalte Füße” bekommt und abstirbt. Durch zu viel Gießen ersäuft die Pflanze sprichwörtlich in ihrem eigenen Saft, die Wurzel fängt an zu faulen, die Pflanze stirbt. Befolgt die wichtigsten Regeln kann man seine Zimmerpflanzen auch noch im nächsten Frühling bestaunen, beschneiden und pflegen.

PostHeaderIcon Bibliotheken im Wandel der Zeit

© magann - Fotolia.com

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Wann gab es die ersten Bibliotheken? Das ist eine gute Frage, welche jedoch auch recht einfach beantwortet werden kann. So gab es die ersten Bibliotheken mit der Entwicklung der Schrift, da die dort entwickelten Schriften und Werke irgendwo aufgehoben werden sollten. So gab es im alten Ägypten die ersten Bibliotheken, welche gleichzeitig auch zum Mittelpunkt des Staates wurden, da sich dort jegliches Wissen befand.

Im Laufe der Zeit hat sich natürlich die äußere Erscheinungsform der Bibliothek stark verändert. Zum einen liegt das natürlich daran, dass sich die Architektur in den verschiedensten Epochen immer wieder verändert hat und sich daran natürlich auch die Bauten neuer Bibliotheken angepasst hat. Ein weiterer viel wichtigerer Grund ist jedoch, dass sich die Anzahl der Bücher stetig steigerte und somit mehr Platz nötig wurde um diese unterzubringen. So überlegten die verschiedensten Architekten, wie man ein Gebäude bauen könnte was genug Platz für die Bücher bietet, von der äußeren Form nicht zu groß wird und außerdem auch noch eine ruhige und interessante Lernatmosphäre schafft. Außerdem sollte sie auch von innen schick, wenn nicht sogar majestätisch wirken um den Besucher zu beeindrucken und den “wertvollen Schätzen” gerecht zu werden. Denn zu einer Bibliothek gehören meistens immer ein Freihandbestand und ein Präsenzbestand. Dabei kann ersteres ausgeliehen und mit nach Hause genommen werden, während zweiteres immer in der Bibliothek bleiben muss.

So gab es in den letzten 2000 Jahren immer wieder die verschiedensten architektonischen Bauten um eine optimale Lösung für Bibliotheken zu finden. So sollte man sich vor allem Bibliotheken wie die Staatsbibliothek in Stockholm, die Bibliothek des Rechtswissenschaftliches Institutes Zürich, die Bibliothek Manica Lunga, die Philologische Bibliothek der FU Berlin und das Rox Leraning Center in Lausanne anschauen um zu sehen welche verschiedenen Möglichkeiten es zur Gestaltung einer Bibliothek gibt.

PostHeaderIcon Nachwachsende Rohstoffe für den Hausbau

© arsdigital - Fotolia.com

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Vom 18.10 bis 24.10. gastierte eine Messe für den Hausbau in Darmstadt. Die Wanderausstellung mit dem Namen Baunatour stellt sich im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vor. Dabei kooperiert sie mit dem Umweltamt Darmstadt und einigen weiteren regionalen Verbänden und Unternehmen.

Den Kern der Ausstellung bildet eine aus über 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Infobox. Dabei wird den Besuchern täglich von 10-18 Uhr alles zum Thema Modernisierung und Hausbau gezeigt und erklärt. Der Eintritt und die Beratung sind kostenfrei.

Erwachsene können sich Rat und Angebote von ansässigen Fachleuten aus Planung, Handel und Handwerk holen und  für die Kinder gibt es kreative Veranstaltungen.

Baunatour bietet hierbei eine gute Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen und sich von unabhängigen Fachleuten beraten zu lassen. Zudem werden Eigenschaften und Vorteile von natürlichen Rohstoffen, wie Holz, Kork, Sisal, Naturfarben etc. vorgestellt. Die dort aufgebaute Infobox zeigt außerdem, dass nachwachsende Materialien höchste bauliche und auch optische Ansprüche erfüllen.

Die Infobox wurde von Studenten und Mitarbeitern am Lehrstuhl von Prof. Dr. Hegger an der TU-Darmstadt entworfen und gewann den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb “Solar Decathlon 2009″ in den USA.

Weitere Informationen zur Ausstellung dem Thema nachwachsende Rohstoffe gibt es hier: www.bau-natour.de

PostHeaderIcon Den Garten winterfest machen

Der Garten im Winter, Foto: pixel world_flickr

Der Garten im Winter, Foto: pixel world_flickr

Der Herbst läutet es dieser Tage ein. Kalte Temperaturen, schlechtes Wetter und Erkältungen geben sich ein Stelldichein. Doch neben Medikamenten und Taschentüchern für das eigene Wohl sollte man auch nicht seine grünen Freunde im Garten vergessen, an denen man sich schließlich auch noch nach dem kalten Winter erfreuen will. Fast jeder Hobbygärtner hat seine Stauden im Garten. Diese sind zwar winterfeste Pflanzen, allerdings macht auch der Frost vor ihnen keinen Halt. Am besten deckt man die Stauden, besonders neu-angepflanzte, mit Reisig oder Stroh ab, so dass auch die Stauden keine Angst vorm kalten Winter haben müssen.

Wenn sich im Herbst schon die ersten kalten Temperaturen am Quecksilber zeigen, darf man sich schon darauf einrichten, dass man bald seine vielen Kübelpflanzen schützen muss. Denn auch an ihnen nagt der Frost so doll, dass sie den Winter ohne Menschenhilfe wahrscheinlich nicht überleben würden. Sinkt die Bodentemperatur in den Nächten also unter Null Grad, sollten diese Pflanzen abgedeckt oder besser noch, in ein geschlossenen Raum gestellt werden. Und wer es gern vergisst, seinen Gartenteich zu schützen, dem droht bei Unachtsamkeit Unheil. Denn im Herbst und Winter zersetzt sich die meiste Biomasse im Teich. Das verbraucht viel Sauerstoff. Durch die geschlossene Eisdecke kann kein neuer Sauerstoff hinzugefügt werden und so kann es einem passieren, dass der ganze Teich sozusagen „umkippt“ und man ihn nach dem Winter komplett erneuern muss, weil man das Wasser und die Pflanzen so zusagen schlecht geworden sind.

Wer noch in den letzten waren Herbsttagen seine Pflanzen mit Pflanzenschutzmittel gepflegt und versorgt hat, der sollte diese nicht im Garten bei kalten Temperaturen vergessen. Denn die manchmal teuren Schutzmittel dürfen nicht extremer Temperatur, wie Frost oder Hitze, ausgeliefert sein. Am besten man stellt diese gleich mit den Pflanzen ins Pflanzen-Winterlager. So sollte dann auch Chemie und Natur ein schöner Winter beschert sein.