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Archiv für die Kategorie „Allgemein“

PostHeaderIcon Mit dem VW-Kastenwagen “Crafter” auf die Baustelle

© Gina Sanders - Fotolia.com

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Wenn VW und DaimlerChrysler ihre Rivalitäten bei Seite legen und in Kooparationsarbeit umwandeln, dann gilt es in Kennerkreisen aufzuhorchen. Volkswagens Pendant zu DaimlerChryslers Sprinter heisst Crafter und lässt das Herz einer jeden Spedition höher schlagen. 

Das Vorgängermodell VW LT wird nun abgelöst und bekommt einen Namen, der in jedem Falle zur wirtschaftlichen Leistungskraft des Kastenwagens passt. Der Crafter (von “crafting” engl. für “von Hand fertigen) ist ein Nutzfahrzeug, dessen Einsatzmöglichkeiten vielseitig sind.

Dazu trägt nicht zuletzt ein ausgeklügeltes Baukastensystem bei, welches es möglich macht dutzende an den jeweiligen Einsatzort angepasste Modelle zusammenzustellen. Grundmodelle sind der Crafter 30, 35 und 50. Darüber hinaus gibt es mehrere Modelle mit Überlänge, oder mit höheren Dachvarianten. 

Es wird spezielle Craftermodelle geben, die gezielt auf Einsatzkräfte ausgerichtet sind. So sind Abschleppwagen, aber auch moderne Polizeiwagen in Planung, die neben schusssicherer Panzerung auch mit einer Spezialbox für Maschinenpistolen ausgestattet werden. 

Doch wie der Name schon sagt, wichtigste Käufergruppe des VW Crafters bleiben die Industriebetriebe. Egal ob Großunternehmen, oder Mittelstandsbetrieb, der Crafter eignet sich durch seine Leistungsfähigkeit und Flexibilität hervorragend um angestaubte Fahrzeugflotten aufzufrischen und in eine neue Ära zu überführen. 

Den eindeutigen Vorteil gegenüber alten Modellen stellt im Industriebereich der vergrößerte Ladungsraum dar. Der Crafter wurde mit über 25 Prozent mehr Laderaumvolumen ausgestattet. 

Schon lage gilt die Sparte der Nutzfahrzeuge im VW-Konzern als eine der zentralen Säulen des Unternehmens. Entsprechend intensiv wird auch die technologische Entwicklung dieses Bereich fortgeführt. Die Crafter-Modellreihe von VW ist hierfür ein typisches Beispiel.

 

Gastautor Manuel Kowalski

 

 

PostHeaderIcon Möbel selbst bauen – Tipps und Tricks

© Florian Hiltmair - Fotolia.com

Individualität ist der Trend des 21. Jahrhunderts – auch, was Möbel angeht. Sind sie es auch müde, überall dieselben IKEA-Modelle zu sehen? Ist ihnen ihre Wohnung zu unpersönlich? Dann müssen sie nicht unbedingt in einen teuren Möbel-Handel oder zum Antiquitäten-Händler gehen und Unmengen an Geld ausgeben: Denn mit ein bisschen Muße und handwerklichem Geschick können sie ihre eigenen Möbel ganz einfach selber bauen. Hier ein paar allgemeine Tipps und Hinweise.

Als Ausgangsmaterial eignet sich für Anfänger am ehesten Holz, da es sich am leichtesten zuschneiden, montieren und weiter verarbeiten lässt. Optimal ist es ebenfalls, zunächst mit einem einfachen und kleinen Objekt wie einem Mini-Schränkchen oder einem Schuhregal zu beginnen. An Handwerkszeug sind Stichsäge, Akku-Schrauber, Bohrmaschine, Hammer, Schrauben, Nägel, Holzdübel, Leim und Schleifpapier von Nöten – und das sollte sich eigentlich in beinah jedem Haushalt finden lassen. Keine Sorge also, zum eigenen Möbel-Bau braucht es keine komplette Werkstatt!

Zahlreiche Anleitungen für verschiedene Modelle finden sich im Internet oder entsprechenden Fachzeitschriften. Oder sie erinnern sich an ihre Geometrie-Stunden zurück und versuchen sich selbst an einem Bauplan. Wer selber nicht sägen will, kann sich gegen geringen Aufpreis auch im Baumarkt das Holz millimetergenau zuschneiden lassen. Die Kanten können dann auch direkt mit einer so genannten Kantenumleimung verschönert werden. Im Baumarkt lassen sich ungewöhnlichere Werkzeuge auch kostengünstig ausleihen, etwa Kreissäge oder Schleifgeräte.

Wenn sie also bald wieder Besuch bekommen und dieser sich darüber wundert, wo denn dieser wunderschöne und so individuelle Schuhschrank herkommt, dann werden sie mit stolzer Brust und frohen Mutes verkünden: “Den habe ich selbst gebaut!” Sie glauben gar nicht, wie gut sich das anfühlt!

PostHeaderIcon Zimmerpflanzen im Winter richtig pflegen

© Haas - Fotolia.com

© Haas - Fotolia.com

Es wird so langsam kälter, die Tage kürzer und auch sonst grüßt in der kalten Jahreszeit eher das Murmeltier. Der Winter zieht ein und draußen verlieren die Bäume ihre Blätter, der Laub auf den Straßen und Wegen wird vom wechselhaften – oder eher konstant feuchtem – Novemberwetter in Matsch umgewandelt. Nichtsdestotrotz sollte man bei dem Naturschauspiel draußen nicht vergessern, sein eigenes Grün zu pflegen – wörtlich gemeint. Eine matschige Pampe wird man wohl nicht erwarten müssen, dafür allerdings ein vertrocknetes Zimmerpflänzchen.

Bei der Pflege der Zimmerpflanzen ist zu beachten, dass Pflanzen genügend Licht bekommen. Das hat den Grund, dass Pflanzen ihren größten Anteil an Energie über die Photosynthese beziehen. Die Photosynthese ist ein Vorgang von Pflanzen, bei den diese das Licht – meist von der Sonne – nutzen und dieses Licht in den Chloroplasten, den Pflanzenzellen, in Energie umwandeln. Deswegen im Winter die geliebten Zimmerpflanzen dem Licht zuwenden.

Besonders aus diesem Grund muss beachtet werden, dass der Vorgang der Photosynthese nicht durch eine dicke Staubschicht behindert wird und damit nur wenig Licht auf die Pflanze scheint. Und auch generell beim Gießen sollte man – und das nicht nur im Winter – eher abgestandenes Wasser verwenden, was einige Tage stehen gelassen wurde. Das Wasser sollte Zimmertemperatur haben.

Das Problem welches im Folgenden beschrieben wird, ergibt sich häufig daraus, dass die Pflanze “kalte Füße” bekommt und abstirbt. Durch zu viel Gießen ersäuft die Pflanze sprichwörtlich in ihrem eigenen Saft, die Wurzel fängt an zu faulen, die Pflanze stirbt. Befolgt die wichtigsten Regeln kann man seine Zimmerpflanzen auch noch im nächsten Frühling bestaunen, beschneiden und pflegen.

PostHeaderIcon Bibliotheken im Wandel der Zeit

© magann - Fotolia.com

© magann - Fotolia.com

Wann gab es die ersten Bibliotheken? Das ist eine gute Frage, welche jedoch auch recht einfach beantwortet werden kann. So gab es die ersten Bibliotheken mit der Entwicklung der Schrift, da die dort entwickelten Schriften und Werke irgendwo aufgehoben werden sollten. So gab es im alten Ägypten die ersten Bibliotheken, welche gleichzeitig auch zum Mittelpunkt des Staates wurden, da sich dort jegliches Wissen befand.

Im Laufe der Zeit hat sich natürlich die äußere Erscheinungsform der Bibliothek stark verändert. Zum einen liegt das natürlich daran, dass sich die Architektur in den verschiedensten Epochen immer wieder verändert hat und sich daran natürlich auch die Bauten neuer Bibliotheken angepasst hat. Ein weiterer viel wichtigerer Grund ist jedoch, dass sich die Anzahl der Bücher stetig steigerte und somit mehr Platz nötig wurde um diese unterzubringen. So überlegten die verschiedensten Architekten, wie man ein Gebäude bauen könnte was genug Platz für die Bücher bietet, von der äußeren Form nicht zu groß wird und außerdem auch noch eine ruhige und interessante Lernatmosphäre schafft. Außerdem sollte sie auch von innen schick, wenn nicht sogar majestätisch wirken um den Besucher zu beeindrucken und den “wertvollen Schätzen” gerecht zu werden. Denn zu einer Bibliothek gehören meistens immer ein Freihandbestand und ein Präsenzbestand. Dabei kann ersteres ausgeliehen und mit nach Hause genommen werden, während zweiteres immer in der Bibliothek bleiben muss.

So gab es in den letzten 2000 Jahren immer wieder die verschiedensten architektonischen Bauten um eine optimale Lösung für Bibliotheken zu finden. So sollte man sich vor allem Bibliotheken wie die Staatsbibliothek in Stockholm, die Bibliothek des Rechtswissenschaftliches Institutes Zürich, die Bibliothek Manica Lunga, die Philologische Bibliothek der FU Berlin und das Rox Leraning Center in Lausanne anschauen um zu sehen welche verschiedenen Möglichkeiten es zur Gestaltung einer Bibliothek gibt.

PostHeaderIcon Der japanische Garten

Japanischer Garten, Quelle: slubke/Flickr.com

Japanischer Garten, Quelle: slubke/Flickr.com

Japanische Gärten sind tief verbunden mit der japanischen Geschichtsschreibung und Philosophie. Meist findet man diese perfekt durchgeplanten Parks in der Nähe von Tempeln, Schreinen oder ähnlichen historischen Sehenswürdigkeiten, manchmal aber auch auf Privatgrundstücken oder in öffentlichen Parks.

Japanische Gärten sind generell so angelegt, dass der Besucher beim Rundgang möglichst viele unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven einnehmen kann. Das wird durch eine asymmetrische Anordnung erreicht – der Garten sollte also mit einer veränderten Perspektive auch immer wieder völlig anders wirken. Beliebt sind schmale, unebene Wege durch den Garten, um den Besucher aufzuwecken und zu Wahrnehmungen zu zwingen. Gerade Wege werden nur verwendet, um den Blick des Besuchers in eine bestimme Richtung zu lenken. Oft gibt es auch Sitzmöglichkeiten, um Besuchern, die nicht herumschlendern wollen, die Möglichkeit zu geben, ruhig den Garten zu betrachten.

Wer sich in Japanischer Philosophie und Geschichte auskennt, kann die Elemente eines Japanischen Gartens richtig interpretieren. Steine etwa symbolisieren Tiere oder Götter. Wasser steht für Seen oder Ozeane, die oft auch einem Gott gewidmet sind. Moos symbolisiert das Alter, das in Japan auch Ehre bedeutet. Bäume bilden das Leben generell ab – auch ein Menschenleben, denn sie sind Teil des gesamten Gartens und doch individuell, wie wir Menschen Teile des Lebens auf der Erde sind und doch völlig unterschiedlich und unabhängig.

Sand, Kies und Granit stehen für Wasser, darin geharkte Linien sollen Wellen repräsentieren. Einzelne Abschnitte eines Bambusrohrs symbolisieren verschiedene Generationen. Die oft blühenden Pflaumen- und Kirschbäume erinnern an die Vergänglichkeit. Immergrüne Kiefern neben Fruchtbäumen thematisieren den ständigem Widerspruch von Augenblick und Ewigkeit im Leben. Gefertigte Becken aus Natursteinen bilden die Einheit von kontrollierter und unkontrollierter Natur ab. Viele weitere Interpretationen ergeben sich durch den Namen der Pflanzen. Auch Japanische Mythen finden sich in den Gärten wieder, so etwa beim Drachtentor-Wasserfall, der für Erleuchtung steht. Der Legende nach verwandelt sich nämlich ein Fisch, der einen Wasserfall hinauf schwimmt, in einen Drachen.