Parkanlage in Würzburg, Quelle: Ingo Busch_flickr

Als Landschafarchitektur bezeichnet man die Gestaltung von großen freien Flächen die nicht bebaut sind. Dabei müssen diese erst geplant und dann eventuell umgestaltet werden. Zu diesem Bereich gehören vor allem Parks, Sportplätze, Freizeitanlagen, öffentliche Plätze, Gärten und Freiflächen im ländlichen und urbanen Raum.

Interessant ist, dass sich die Landschaftsarchitekten sich selbst vor allem ästhetisch und künstlerisch engagiert definiert und dies auf naturwissenschaftlich-technischer Grundlage schaffen möchte.

Wer in diesem Gebiet arbeiten möchte muss ein Studium absolvieren, da eine normale Ausbildung in diesem Bereich nicht genügt. So kann Landschaftsarchitektur in Deutschland an den Universitäten und Fachhochschulen studiert werden plus der Vertiefungsrichtung Landschaftsplanung. Eine andere Möglichkeit ist auch das Architektur-Studium bei dem dann die Vertiefungsmöglichkeit der Landschaftsarchitektur gegeben ist.

Gerade in den Städten bekommt die Landschaftsarchitektur eine immer wichtigere Bedeutung, da man es schaffen will Freiflächen zu erhalten aus denen man dann für die Anwohner attraktive Flächen gestalten kann. Deswegen wird dies gerade im urbanen Zusammenhang auch Freiraumplanung genannt. So ist auch immer ein Ziel ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Stadt und Freifläche zu schaffen, was sich auch auf gesetzlicher Ebene mit der Schaffung von Flächen für den Natur- und Umweltschutz begründet.

Natürlich gibt es wesentliche Unterschiede zur normalen Architektur. So beschäftigt sich ein Landschaftsarchitekt vor allem mit Pflanzen, Belägen, Oberflächen, Hecken, Mauern und anderen Dingen. Außerdem hat dieser auch meistens eine viele größere Fläche vor sich die er mit großen Dingen gestalten muss, während sich der Architekt eher auf ein Haus beruht. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Landschaftsarchitekt nie fertig wird mit seiner Arbeit. Aufgrund der Vegetation wachsen und verwelken immer wieder Elemente des Gesamtbildes und müssen somit ersetzt oder aufgepäppelt werden.