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PostHeaderIcon Nachwachsende Rohstoffe für den Hausbau

© arsdigital - Fotolia.com

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Vom 18.10 bis 24.10. gastierte eine Messe für den Hausbau in Darmstadt. Die Wanderausstellung mit dem Namen Baunatour stellt sich im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vor. Dabei kooperiert sie mit dem Umweltamt Darmstadt und einigen weiteren regionalen Verbänden und Unternehmen.

Den Kern der Ausstellung bildet eine aus über 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Infobox. Dabei wird den Besuchern täglich von 10-18 Uhr alles zum Thema Modernisierung und Hausbau gezeigt und erklärt. Der Eintritt und die Beratung sind kostenfrei.

Erwachsene können sich Rat und Angebote von ansässigen Fachleuten aus Planung, Handel und Handwerk holen und  für die Kinder gibt es kreative Veranstaltungen.

Baunatour bietet hierbei eine gute Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen und sich von unabhängigen Fachleuten beraten zu lassen. Zudem werden Eigenschaften und Vorteile von natürlichen Rohstoffen, wie Holz, Kork, Sisal, Naturfarben etc. vorgestellt. Die dort aufgebaute Infobox zeigt außerdem, dass nachwachsende Materialien höchste bauliche und auch optische Ansprüche erfüllen.

Die Infobox wurde von Studenten und Mitarbeitern am Lehrstuhl von Prof. Dr. Hegger an der TU-Darmstadt entworfen und gewann den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb “Solar Decathlon 2009″ in den USA.

Weitere Informationen zur Ausstellung dem Thema nachwachsende Rohstoffe gibt es hier: www.bau-natour.de

PostHeaderIcon Den Garten winterfest machen

Der Garten im Winter, Foto: pixel world_flickr

Der Garten im Winter, Foto: pixel world_flickr

Der Herbst läutet es dieser Tage ein. Kalte Temperaturen, schlechtes Wetter und Erkältungen geben sich ein Stelldichein. Doch neben Medikamenten und Taschentüchern für das eigene Wohl sollte man auch nicht seine grünen Freunde im Garten vergessen, an denen man sich schließlich auch noch nach dem kalten Winter erfreuen will. Fast jeder Hobbygärtner hat seine Stauden im Garten. Diese sind zwar winterfeste Pflanzen, allerdings macht auch der Frost vor ihnen keinen Halt. Am besten deckt man die Stauden, besonders neu-angepflanzte, mit Reisig oder Stroh ab, so dass auch die Stauden keine Angst vorm kalten Winter haben müssen.

Wenn sich im Herbst schon die ersten kalten Temperaturen am Quecksilber zeigen, darf man sich schon darauf einrichten, dass man bald seine vielen Kübelpflanzen schützen muss. Denn auch an ihnen nagt der Frost so doll, dass sie den Winter ohne Menschenhilfe wahrscheinlich nicht überleben würden. Sinkt die Bodentemperatur in den Nächten also unter Null Grad, sollten diese Pflanzen abgedeckt oder besser noch, in ein geschlossenen Raum gestellt werden. Und wer es gern vergisst, seinen Gartenteich zu schützen, dem droht bei Unachtsamkeit Unheil. Denn im Herbst und Winter zersetzt sich die meiste Biomasse im Teich. Das verbraucht viel Sauerstoff. Durch die geschlossene Eisdecke kann kein neuer Sauerstoff hinzugefügt werden und so kann es einem passieren, dass der ganze Teich sozusagen „umkippt“ und man ihn nach dem Winter komplett erneuern muss, weil man das Wasser und die Pflanzen so zusagen schlecht geworden sind.

Wer noch in den letzten waren Herbsttagen seine Pflanzen mit Pflanzenschutzmittel gepflegt und versorgt hat, der sollte diese nicht im Garten bei kalten Temperaturen vergessen. Denn die manchmal teuren Schutzmittel dürfen nicht extremer Temperatur, wie Frost oder Hitze, ausgeliefert sein. Am besten man stellt diese gleich mit den Pflanzen ins Pflanzen-Winterlager. So sollte dann auch Chemie und Natur ein schöner Winter beschert sein.

PostHeaderIcon Einrichten mit Feng-Shui

Perfekt eingerichtet? von adhonys/Flickr.com

Perfekt eingerichtet? von adhonys/Flickr.com

Laut der chinesischen Raumpsychologie des Feng-Shui hat jedes Haus eine bestimmte psychologische Wirkung auf seine Bewohner. Wenn man es befolgt, kann es dabei helfen erfolgreich und gesund zu leben aber im negativen Fall können Streit und Zwietracht entstehen dass die Bewohner erkennen wo dieser Einfluss herkommt.

Wichtig ist, dass es bei der Philosophie des Feng-Shui nicht nur eine bestimmte Methode zur Umsetzung gibt, sondern mehrere in einer Art Paket. Ein Arzt kennt ja beispielsweise auch mehrere Diagnoseverfahren, die er dann je nach Bedarf und Fall des Patienten zusammenstellt.

Zunächst muss alles gründlich analysiert werden und das beginnt beim Feng-Shui mit der Umgebung und Landschaft in der das Haus stehen soll, also zum Beispiel auf einem Berg oder in einem Tal, an einem Fluss oder einer Straße, in der Nähe von anderen Gebäuden etc. Das alles ist wichtig um ein Gesamtbild zu erstellen, welches analysiert und in das Schema eingefügt werden kann.

Wenn die Analyse abgeschlossen ist, folgt die konkrete Planung mit Berechnungsmethoden auf Basis von Himmelsrichtungen, Baudaten, Geburtsdaten der Menschen und anderem zum Einsatz. Es wird ein exaktes psychologisches Profil des geplanten Hauses erstellt und ausgewertet.
Daraus können dann der Grundriss, die Raumnutzung und die Gestaltung so formuliert werden und angepasst, dass sich später die gewünschte Wirkung auf die Bewohner ergibt.

Man kann die Methode des Feng-Shui auf wirklich jeden Bau- und Einrichtungsstil anwenden. Und wenn man es so will muss ein nach Feng-Shui ausgerichtetes Haus auch auf den ersten Blick nicht von seinen Nachbarhäuser zu unterscheiden sein, so ist es auch im Normalfall. Wenn man diesen Effekt allerdings erzielen will, geht auch das.
Grundsätzlich gilt aber: Gutes Feng-Shui spürt man, aber man sieht es nicht!

PostHeaderIcon Stauraum schaffen

Stauraum von embegestalt/Flickr.com

Stauraum von embegestalt/Flickr.com

Dass der passende Stauraum in unsern Heimen für die nötige Ordnung und Gemütlichkeit sorgen, scheint allen klar. Doch woher den Stauraum nehmen? Über die Jahre sammelt sich eine Masse an Kleinkram und auch großem Kram an, von dem man sich meist nicht trennen mag. Doch es wäre unfair, zu sagen, man besitze zu viel. Die einfache Lösung ist, dass Räume für unsere reiche Lebenserfahrung in Form von Kisten, Eimern, Schubladen oder sonstigen überladenen Plätzen, einfach zu klein sind. Alles hat seinen festen Platz im Herzen und soll diesen nun auch in den eigenen vier Wänden haben. Doch nicht alles wird auch jeden Tag gebraucht.

Deshalb heißt es für den ersten Schritt in Richtung Stauraum erst einmal ausmisten. Was nicht aus Herzensangelegenheit oder Gewohnheit rumliegt, kann neuen Platz für Gemütlichkeit machen. Natürlich muss nicht alles raus. So kann der ewig nur im Schrank hängende Mantel nach neuesten Erfahrungen ja auch nach dreißig Jahren plötzlich wieder modern werden. Deshalb braucht es Zeit, alles gründlich aufzuräumen und geht am besten, wenn man einen Berater zur Seite hat.

Wichtig ist es natürlich auch, sich nicht erst dann Gedanken über den nötigen Stauraum zu machen, wenn der schon völlig zugebaut ist. Kleine Haufen und Ansammlungen vermehren und vergrößern sich rasch, unübersichtlich und unaufhaltbar. Also muss schon beim Einrichten der Zimmer auch der Stauraum geplant werden. Zwar nimmt so ein Einbauschrank viel Platz weg, verstaut aber ebenso viel in sich und noch mehr, als es sämtliche zusammengewürfelte Kommoden, Sideboards und Regale könnten. Ein Einbauschrank ist da eine stilvolle Art der Problemlösung, um im Rest des Raumes Platz dafür zu haben, sich kreativ austoben zu können.

Auch dann heißt es aber noch Augen auf. Denn ebenso Kisten und Regale bieten Platz für besondere Stücke. Dazu gibt es auch individuelle Möbel, die unter Dachschrägen passen. Große Kisten fallen unter einem Bett beispielsweise nicht auf und manche Dinge wie Bücher, Taschen oder sonstiges müssen nicht unbedingt in Schränke.

Lediglich offene Augen und ein wenig Geschmack sind gefragt.

 

PostHeaderIcon Der japanische Garten

Japanischer Garten, Quelle: slubke/Flickr.com

Japanischer Garten, Quelle: slubke/Flickr.com

Japanische Gärten sind tief verbunden mit der japanischen Geschichtsschreibung und Philosophie. Meist findet man diese perfekt durchgeplanten Parks in der Nähe von Tempeln, Schreinen oder ähnlichen historischen Sehenswürdigkeiten, manchmal aber auch auf Privatgrundstücken oder in öffentlichen Parks.

Japanische Gärten sind generell so angelegt, dass der Besucher beim Rundgang möglichst viele unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven einnehmen kann. Das wird durch eine asymmetrische Anordnung erreicht – der Garten sollte also mit einer veränderten Perspektive auch immer wieder völlig anders wirken. Beliebt sind schmale, unebene Wege durch den Garten, um den Besucher aufzuwecken und zu Wahrnehmungen zu zwingen. Gerade Wege werden nur verwendet, um den Blick des Besuchers in eine bestimme Richtung zu lenken. Oft gibt es auch Sitzmöglichkeiten, um Besuchern, die nicht herumschlendern wollen, die Möglichkeit zu geben, ruhig den Garten zu betrachten.

Wer sich in Japanischer Philosophie und Geschichte auskennt, kann die Elemente eines Japanischen Gartens richtig interpretieren. Steine etwa symbolisieren Tiere oder Götter. Wasser steht für Seen oder Ozeane, die oft auch einem Gott gewidmet sind. Moos symbolisiert das Alter, das in Japan auch Ehre bedeutet. Bäume bilden das Leben generell ab – auch ein Menschenleben, denn sie sind Teil des gesamten Gartens und doch individuell, wie wir Menschen Teile des Lebens auf der Erde sind und doch völlig unterschiedlich und unabhängig.

Sand, Kies und Granit stehen für Wasser, darin geharkte Linien sollen Wellen repräsentieren. Einzelne Abschnitte eines Bambusrohrs symbolisieren verschiedene Generationen. Die oft blühenden Pflaumen- und Kirschbäume erinnern an die Vergänglichkeit. Immergrüne Kiefern neben Fruchtbäumen thematisieren den ständigem Widerspruch von Augenblick und Ewigkeit im Leben. Gefertigte Becken aus Natursteinen bilden die Einheit von kontrollierter und unkontrollierter Natur ab. Viele weitere Interpretationen ergeben sich durch den Namen der Pflanzen. Auch Japanische Mythen finden sich in den Gärten wieder, so etwa beim Drachtentor-Wasserfall, der für Erleuchtung steht. Der Legende nach verwandelt sich nämlich ein Fisch, der einen Wasserfall hinauf schwimmt, in einen Drachen.

PostHeaderIcon Das Vierscheibenhaus in Hamburg

Hamburg, Quelle: Steve Harwood/Flickr.com

Hamburg, Quelle: Steve Harwood/Flickr.com

Noch heute gilt das „Vierscheibenhaus“, welches der dänische Architekt Arne Jacobsen in den 60er-Jahren für den Energiekonzern Vattenfall entwarf, als unbestrittene Architektur-Ära. Es stellt eien Art Zeitzeugnis aus einer Zeit dar, in der die zivile Nutzung der Atomenergie zumindest im bürgerlichen Lager als durchweg sauber und sicher betrachtet wurde.

Das Gebäude wurde als Reaktion auf die stetig zunehmende Größe des Energieversorgers Vattenfall erbaut und der gewählte Standort ergab sich daraus, dass im Zuge des deutschen Wirtschaftswunders die Firmensitze von zahlreichen wachsenden Unternehmen die Hamburger Innenstadt zu sprengen drohten, sodass der damalige Oberbaudirektor ein extra Areal für die Firmensitze gleich hinter dem Stadtpark ins Auge fasste, das verkehrstechnisch gut angebunden war und von dort an den Titel „City Nord“ trug.

Der Entwurf von Jacobsen, der sich erst im Stechen gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte, orientierte sich stark an dem Thyssen-Haus, welches drei Jahre zuvor in Düsseldorf erbaut wurde. Dieses wurde mit drei 100 Meter hohen Scheiben erbaut, die Jacobsen aufgrund des Flughafens auf 40 Meter reduzieren musste. Die Zahl der Scheiben erhöhte er kurzerhand auf vier und so entstand das Vierscheibenhaus.

Das Gebäude, das damals noch für die HEW errichtet worden war, verknüpft den Anspruch der großen Geste mit unaufdringlicher Schlichtheit. Das Gebäude, das streng in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet wurde, umfasst 13 überirdische Stockwerke und hat ein Gesamtausmaß von 153 Meter.

In der Mitte sind zwei lange, leicht versetzte Scheiben angeordnet, die sich zu zwei auf etwa ein Drittel dieser Ausmaße beschränkten Seitenscheiben ergänzen. Die Stirnseiten sind dabei in hellem Naturstein gehalten, die Zwischenräume wurden verglast. Für die Längsfassaden galt für Jacobsen die Devise, eine möglichst glatte und geschlossene Wirkung zu entfalten.

So wurde lediglich ein sehr feines Netz aus 42 Millimeter starken braun eloxierten Streben zur Stabilisierung der Scheiben angebracht, das Glas wurde so behandelt, dass es 70 % der Sonnenstrahlung absorbiert, von innen aber klar wirkt. So wird das Phänomen erzeugt, dass dem Betrachter diese Flächen je nach Sonnenstand und Winkel mal erhaben, mal eher distanziert oder tiefdunkel oder gar strahlend blau oder eben die Wolken spiegelnd erscheinen.

PostHeaderIcon Mediterranes Bad-Dekor

Luxuriöses Bad, Foto. moschi muntermacher_flickr

Der traditionelle Stil des Südens, mitten im Badezimmer eines französischen Stadthauses aus dem 18. Jahrhundert. Mit Whirlpool, Ruhebank und Grünpflanzen schuf sich ein Ehepaar die private Wellnessoase zum entspannen und vergessen.

Da auch das Stadthaus in Südfrankreichs selbst renoviert wurde, passt sich das neue Bad mit seinem romantischen mediterranen Stil voll ein. Eine hohe Balkendecke war Grundlage für die neue Gestaltung, die sich nun auf zwei Ebenen erstreckte. Um ein Bad in der Größe zu schaffen, mit rund 18 Quadratmetern, wurden mehrere Räume zusammengelegt.

Der Whirlpool findet sich königlich, eingelassen in ein Podest, das die benötigte Technik verbirgt. Über drei Stufen gelangt man zu dem Ruhepol. Auf dieser höheren Ebene ließ sich dann auch gleich eine bodenebene Dusche realisieren, deren Einbau somit völlig unproblematisch war. Höhepunkt des Wohlfühlens und Entspannens, ist ein Fenster durch das während des Badens der Himmel beobachtet werden kann und das Singen der Zikaden dringt. Für eine intime Atmosphäre sorgen Grünpflanzen in eingebauten Blumenkästen, die das Podest verdecken und gleichzeitig zur Dekoration dienen.

Ausruhen lässt es sich jedoch auch auf einer gemauerten Ruhebank, die sich gleich gegenüber befindet und für die entsprechende Gemütlichkeit mit einer Polsterauflage ausgestattet ist. Ein Doppelwaschtisch mit eingelassenen Becken, bilden das Herzstück des Badezimmers. Fliesen aus Antikmarmor verkleiden Waschtisch, Ruhebank, Wand und Boden mit dem mediterranen Look.

Sehr hübsch anzusehen, allerdings auch sehr aufwändig, sind die Schmuckbordüre sowie ein großes rundes Mosaik in der Mitte des Raumes. Noch mehr südliches Temperament überkommt einem beim Anblick der verputzten Decke mit gekälkten Holzbalken und die sämtlichen Schmuckstücke aus Naturmaterialien.

So lässt es sich entspannen im mediterranen Flair.

PostHeaderIcon Clevere Tipps für die Gestaltung des Wohnzimmers

Wohnzimemr der 1960er Jahre, Foto: ela2007_flickr

Irgendwann will man auch einfach mal etwas neues in den eigenen vier Wänden. Dafür eignet es sich wenn dem Wohnzimmer mal ein wenig frischen Wind verleiht. Dabei gibt es ein paar Tipps die man beachten kann um sein Wohnzimmer zum Traumzimmer zu arrangieren. Die alte Sitzgruppe kann bei einem Polsterer einen schicken neuen Bezug bekommen, falls das nötige Kleingeld dann doch nicht für eine neue reicht. Beim Ausrichten der Sitzecke ist es immer schön wenn sich die einzelnen Elemente gegenüber stehen. So kann man sich auch mal mit Besuch nett unterhalten.

Immer wieder sind auch gut gesetzte Hingucker ein absolutes Highlight jedes Wohnzimmers. Wer sein Wohnzimmer eher ruhig und in einem einheitlichen Farbschema gestaltet hat, kann zum Beispiel einen knalligen Teppich als Hingucker setzen. Das sorgt für ein schönes Zusammenspiel zwischen Moderne und klassischem Stil.

Auch wer Farbe stilsicher einsetzt kann seinem Wohnzimmer das gewisse Etwas verleihen. Aber Vorsicht bei zu vielen verschiedenen Farben, man sollte sich eher für einen sehr kräftigen Farbton entscheiden und diesen dann mit anderen schönen Farben in Accessoires oder Möbeln unterstreichen.

Auch wer Licht richtig platziert, kann das Wohnzimmer schön in einzelne Bereiche unterteilen. Eine große Lampe über den Sofas taucht genau diesen Bereich ein einen warmen Lichtkreis. Auch eine Lampe über dem Lesesessel symbolisiert, dass dieser Bereich zusammen gehört. Mit diesen einzelnen Tricks  kann man einem Raum mehr Übersicht verleihen.

Vor allem bei kombinierten Wohnräumen ist es von großer Bedeutung dass die verschieden genutzten Ecken deutlich, auch am Tage, voneinander abgetrennt sind. Das beudeutet nicht dass Vorhänge aufgehängt oder Schränke in Mitten von Räumen aufgestellt werden müssen. Nein, ein einheitliches Farbschema für die unterschiedlichen Nutzugnsbereich signalisiert schon ganz deutlich was wo dazu gehört.

PostHeaderIcon Die beliebtesten Stoffmuster

Verschiedene Stoffmuster, Foto. baschalo55_flickr

Die Wohnung verschönern ist eine wundervolle, kreative Aufgabe, die Spaß macht und bei der man schon mit wenigen Mitteln große Veränderungen bewirken kann. Es gibt viele Wege, um einem Zimmer neuen Charme zu verleihen: eine neue Wandfarbe, ein frischer Fußbodenbelag, Bilder an den Wänden, ein neues Möbelstück… auch mit Stoffen lassen sich Räume dekorativ verschönern. Diese können an vielen Orten Verwendung finden. So können die klassischen Fenstervorhänge für schönes, gedämpftes Licht sorgen oder Kissen mit einem neuen Bezug ganz anders wirken. Es gibt unzählige Stoffmuster, zwischen denen man die Qual der Wahl hat. In diesem Sommer liegen aber besonders drei von ihnen im Trend. Hier werden diese nun näher vorgestellt:

Das sogenannte „Toile de Jouy“ ist ein klassisches Muster, welches Geschichten auf dem Stoff abzeichnet. 1770 wurde diese Art der Stoffgestaltung von dem Bayern Christophe-Phillippe Oberkampf erfunden. Er druckte als erster kupferstichartige Szenen auf Baumwolle. Diese stellten beispielsweise Motive aus Pompeji oder landwirtschaftliche Idyllen mit Tieren und Farmern dar. In Adelskreisen der französischen Haute Volée galt der Geschichten-Stoff als sehr begehrt. Louis XVI. Ernannte deshalb die ihn herstellende Firma zur „Manufacture Royale“. Auch heute findet der Stoff, aus dem Geschichten sind, begeisterte Anhänger. Jedoch sollte man ihn lieber sparsam verwenden, zum Beispiel als Kissenbezug oder als ein Bild auf einen Keilrahmen gespannt. Man sollte ihn mit Stoffen kombinieren, die einfarbig sind und jedoch den gleichen Farbton wie das Muster aufweisen.

Ein weiterer Stoff-Hit sind orientalische Muster. Diese Stoffe aus „1001 Nacht“ wurden Ende des 18. Jahrhunderts von britischen Soldaten aus Indien nach Großbritannien importiert. Dort galten sie sofort als beliebte Modeaccessoires, welche sogar von der Königin getragen wurden.

Zu guter letzt bleibt in diesem Sommer noch das englische Karo. Es wirkt seriös und streng, deshalb sollte man den Raum damit nicht überladen. Verspielte Accessoires wie Kissen oder Decken bekommen durch das Karo einen Touch Schlichtheit.

PostHeaderIcon Die richtige Pflege für Holzmöbel

Holzmöbel, Quelle: nathan.seeheim/Flickr.com

Holzmöbel, Quelle: nathan.seeheim/Flickr.com

Was die richtige Pflege von Holz betrifft, sind sich viele Menschen verständlicherweise manchmal recht unsicher und eher vorsichtig, um Optik und Erhalt des Materials nicht zu gefährden. Tatsächlich gilt es auch bei der richtigen Pflege des Rohstoffs Holz individuelle Eigenschaften zu berücksichtigen, um ein optimales Ergebnis zu gewährleisten und eine schonende Pflege ermöglichen zu können.

Als oberstes Prinzip gilt, dass die Pflege sich stark nach der Bearbeitung des zu pflegenden Holzes unterschiedet. Ob es gewachst, geölt, lackiert, geseift oder ganz pur ist. – Die Behandlung des Holzes gibt den Ausschlag für die richtige Wahl des entsprechenden Pflegeprodukts.

Ist die Holzoberfläche beispielsweise mit Lack behandelt, ist eine normale Pflege am besten mit feuchtem Fensterleder gewährleistet, nachdem mit einem Staubtuch getrocknet werden sollte. Bei einer Lackierung sollte man lieber auf Polituren und Sprays verzichten, da sie die Oberfläche verfärben könnten, da sie die Lackschicht angreifen. Hier sollte man sich optimalerweise an vom Hersteller empfohlenen Produkten orientieren.

Ist das Holz dagegen mit Wachs geschützt, ist es generell wasserabweisend und sollte lediglich entstaubt oder nass mit Wasser und Pflanzenseife auf einem feuchten, weißen Baumwolltuch gereinigt werden. Möchte man die Optik schützen, kann man hier mit einer Bienenwachs-Pflegeemulsion nacharbeiten. Ist die Fläche getrocknet, sollte man mit einem fusselfreien Tuch polieren und generell darauf achten, Flüssigkeiten immer sofort abzutupfen.

Bei einer geölten Oberfläche sollte man diese nach dem Auftragen des Öls polieren und regelmäßig entstauben oder feucht wischen und auch hier sofort nachtrocknen.

Möchte man geseiftes Holz pflegen, ist darauf zu achten, mit einem feuchten Lappen und Seifenwasser zu reinigen. In regelmäßigen Abständen empfiehlt sich auch mit konzentrierter Seifenlauge zu wischen, um das Holz zu sättigen. Auch hier gilt es, Flecken sofort mit einem feuchten Tuch zu entfernen.

Wurde das Holz überhaupt nicht behandelt, sollte man beachten, dass die Poren des Holzes grundsätzlich geöffnet sind und eine Schutzwirkung durch eine tägliche Reinigung erreicht werden kann. Diese führt man am besten mit einem feuchten Lappen und etwas Seifenwasser durch.