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Artikel-Schlagworte: „Holz“

PostHeaderIcon Möbel selbst bauen – Tipps und Tricks

© Florian Hiltmair - Fotolia.com

Individualität ist der Trend des 21. Jahrhunderts – auch, was Möbel angeht. Sind sie es auch müde, überall dieselben IKEA-Modelle zu sehen? Ist ihnen ihre Wohnung zu unpersönlich? Dann müssen sie nicht unbedingt in einen teuren Möbel-Handel oder zum Antiquitäten-Händler gehen und Unmengen an Geld ausgeben: Denn mit ein bisschen Muße und handwerklichem Geschick können sie ihre eigenen Möbel ganz einfach selber bauen. Hier ein paar allgemeine Tipps und Hinweise.

Als Ausgangsmaterial eignet sich für Anfänger am ehesten Holz, da es sich am leichtesten zuschneiden, montieren und weiter verarbeiten lässt. Optimal ist es ebenfalls, zunächst mit einem einfachen und kleinen Objekt wie einem Mini-Schränkchen oder einem Schuhregal zu beginnen. An Handwerkszeug sind Stichsäge, Akku-Schrauber, Bohrmaschine, Hammer, Schrauben, Nägel, Holzdübel, Leim und Schleifpapier von Nöten – und das sollte sich eigentlich in beinah jedem Haushalt finden lassen. Keine Sorge also, zum eigenen Möbel-Bau braucht es keine komplette Werkstatt!

Zahlreiche Anleitungen für verschiedene Modelle finden sich im Internet oder entsprechenden Fachzeitschriften. Oder sie erinnern sich an ihre Geometrie-Stunden zurück und versuchen sich selbst an einem Bauplan. Wer selber nicht sägen will, kann sich gegen geringen Aufpreis auch im Baumarkt das Holz millimetergenau zuschneiden lassen. Die Kanten können dann auch direkt mit einer so genannten Kantenumleimung verschönert werden. Im Baumarkt lassen sich ungewöhnlichere Werkzeuge auch kostengünstig ausleihen, etwa Kreissäge oder Schleifgeräte.

Wenn sie also bald wieder Besuch bekommen und dieser sich darüber wundert, wo denn dieser wunderschöne und so individuelle Schuhschrank herkommt, dann werden sie mit stolzer Brust und frohen Mutes verkünden: “Den habe ich selbst gebaut!” Sie glauben gar nicht, wie gut sich das anfühlt!

PostHeaderIcon Die richtige Pflege für Holzmöbel

Holzmöbel, Quelle: nathan.seeheim/Flickr.com

Holzmöbel, Quelle: nathan.seeheim/Flickr.com

Was die richtige Pflege von Holz betrifft, sind sich viele Menschen verständlicherweise manchmal recht unsicher und eher vorsichtig, um Optik und Erhalt des Materials nicht zu gefährden. Tatsächlich gilt es auch bei der richtigen Pflege des Rohstoffs Holz individuelle Eigenschaften zu berücksichtigen, um ein optimales Ergebnis zu gewährleisten und eine schonende Pflege ermöglichen zu können.

Als oberstes Prinzip gilt, dass die Pflege sich stark nach der Bearbeitung des zu pflegenden Holzes unterschiedet. Ob es gewachst, geölt, lackiert, geseift oder ganz pur ist. – Die Behandlung des Holzes gibt den Ausschlag für die richtige Wahl des entsprechenden Pflegeprodukts.

Ist die Holzoberfläche beispielsweise mit Lack behandelt, ist eine normale Pflege am besten mit feuchtem Fensterleder gewährleistet, nachdem mit einem Staubtuch getrocknet werden sollte. Bei einer Lackierung sollte man lieber auf Polituren und Sprays verzichten, da sie die Oberfläche verfärben könnten, da sie die Lackschicht angreifen. Hier sollte man sich optimalerweise an vom Hersteller empfohlenen Produkten orientieren.

Ist das Holz dagegen mit Wachs geschützt, ist es generell wasserabweisend und sollte lediglich entstaubt oder nass mit Wasser und Pflanzenseife auf einem feuchten, weißen Baumwolltuch gereinigt werden. Möchte man die Optik schützen, kann man hier mit einer Bienenwachs-Pflegeemulsion nacharbeiten. Ist die Fläche getrocknet, sollte man mit einem fusselfreien Tuch polieren und generell darauf achten, Flüssigkeiten immer sofort abzutupfen.

Bei einer geölten Oberfläche sollte man diese nach dem Auftragen des Öls polieren und regelmäßig entstauben oder feucht wischen und auch hier sofort nachtrocknen.

Möchte man geseiftes Holz pflegen, ist darauf zu achten, mit einem feuchten Lappen und Seifenwasser zu reinigen. In regelmäßigen Abständen empfiehlt sich auch mit konzentrierter Seifenlauge zu wischen, um das Holz zu sättigen. Auch hier gilt es, Flecken sofort mit einem feuchten Tuch zu entfernen.

Wurde das Holz überhaupt nicht behandelt, sollte man beachten, dass die Poren des Holzes grundsätzlich geöffnet sind und eine Schutzwirkung durch eine tägliche Reinigung erreicht werden kann. Diese führt man am besten mit einem feuchten Lappen und etwas Seifenwasser durch.