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PostHeaderIcon Räume systematisch einrichten

Wohnungseinrichtung, Quelle: Wirtschaftsjournalist/Flickr.com

Wohnungseinrichtung, Quelle: Wirtschaftsjournalist/Flickr.com

Es gibt viele Anlässe, bei denen man ein Zimmer neu gestalten muss: da wäre natürlich zum einen der Umzug. Hier gilt es, die Möbel, die an das „alte“ Zimmer angepasst waren, so geschickt wie möglich in das „neue“ einzubauen. Ein weiterer Grund kann sein, dass man veränderte Bedürfnisse hat. So kann das Zusammenziehen mit dem Partner bedeuten, dass man aus zwei Haushalten einen machen muss. Auch das Erwachsenwerden des Nachwuchses kann dazu führen, dass das „Prinzessinnenzimmer“ in ein attraktives Jugendzimmer umgewandelt werden soll. Der einfachste Grund: man will etwas Neues ausprobieren, sich von alten Möbeln und Staubfängern trennen und die eigenen vier Wände gemütlicher gestalten. Das Gestalten eines Zimmers erfordert etwas Mühe, aber mit der richtigen Planung und ein paar Helfern geht es flott von der Hand und macht zudem Spaß. Zunächst muss man sich mit den „unveränderbaren Begebenheiten“ des Raumes vertraut machen, sprich: Wo befinden sich Türen und Fenster? Welche Maße hat das Zimmer? Wie hoch sind die Wände? Was viele auch nicht bedenken, ist die Anordnung der Steckdosen. Erst wenn der große Kleiderschrank die einzige Stromquelle versperrt, fällt dann dem ein oder anderem auf, was er vergessen hat.

Man sollte eine Skizze des Raumes anfertigen, in der man alle diese Begebenheiten einzeichnet. Dann sollte man sich über Wand- und Bodenbeläge Gedanken machen. Es müssen Entscheidungen über die Art des Fußbodenbelages getroffen werden (Teppich, Laminat, Parkett?) und natürlich auch eine Farbwahl getroffen werden. Die Farbe der Wände sollte dann auf den Bodenbelag abgestimmt sein. Es gilt hierbei grundsätzlich: tendenziell heller Fußboden muss mit tendenziell dunkler Wandfarbe kombiniert werden – und umgekehrt. Nun kann man über die Auswahl der Möbel und deren Anordnung nachdenken. Wichtig ist, einen Raum nicht zu überladen. Es gilt: wuchtige, große Möbel sollten nicht in die Nähe der Fenster gestellt werden, weil sie dort viel Licht schlucken. Unterm Fenster machen sich kleine Möbel wie eine Couch oder der Schreibtisch sehr gut. Zum Schluss folgt dann noch die passende Dekoration des Raumes. Auch hier sollte man sich an den bewährten Spruch „Weniger ist mehr“ halten. Zum Schluss müssen dann Alltags- und Gebrauchsgegenstände noch ihren Platz finden. Fertig ist das neue Zimmer!